Über uns

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Historische Anfänge

Die Papierherstellung in Grellingen reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, wurde aber erst mit der Erfindung der Papiermaschine 1798 industrialisiert. 1858 gründete Josef Maria Ziegler-Thoma eine Papiermühle in Grellingen, die 1861 den Betrieb aufnahm. Über mehrere Generationen wurde das Unternehmen ausgebaut und modernisiert, trotz Rückschlägen durch Krisen wie Brände, Überschwemmungen und den Ersten Weltkrieg. 1923 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und entwickelte sich weiter zu einem spezialisierten Hersteller.

Nach 1960er Jahren

In den 1960er-Jahren modernisierte Ziegler Papier seine Produktion mit neuen Maschinen und effizienteren Verfahren, wodurch Produktivität und Umweltstandards deutlich verbessert wurden. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den 1970er-Jahren gelang 1981 durch eine konsequente Neuausrichtung und Spezialisierung auf hochwertige Nischenprodukte die erfolgreiche Sanierung. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Unternehmen international.

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Übernahme 2009

2009 wurde Ziegler Papier von der Unternehmerfamilie Kuttler-Frey übernommen, wobei der Übergang strukturiert und nahtlos erfolgte. Die neue Eigentümerschaft setzte weiterhin auf ein familiengeführtes Modell mit Innovativon und stabiler Führung.

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Umstrukturierung 2016

Im Jahr 2016 gab Ziegler Papier bekannt, dass das Unternehmen die Produktion von Fein- und Spezialpapieren im Werk Grellingen einstellt. Der Entscheid, die Produktion nicht mehr weiterzuführen, wurde aufgrund der anhaltenden Überkapazitäten, der ungünstigen Wechselkurssituation und des daraus entstehenden grosses Preisdrucks gefällt.

Das Fabrikgelände wird deshalb umgenutzt. Seit Ende 2017 ist bereits ein grösserer Teil der Liegenschaften gewerblich vermietet.

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